Handgelenkbandage

Handgelenkbandage

Eine Handgelenkbandage bei Handgelenkschmerzen und Karpaltunnelsyndrom

Eine Handgelenkbandage kann auch bei Handgelenkschmerzen getragen werden und kann dabei zu einer Linderung der Schmerzen beitragen. Häufig sind Schmerzen und ähnliche Beschwerden im Handgelenk die Folge immer wiederkehrender Bewegungen oder Ergebnis einer übermäßigen Belastung. Dies kann Entzündungen hervorrufen, die an Intensität zunehmen, wenn das Handgelenk nicht geringeren Belastungen ausgesetzt wird.

Die genaue Natur und die Ursachen für das Auftreten von Handgelenkschmerzen kann aber nur ein Arzt durch eine Untersuchung von Hand und Handgelenk feststellen. Deshalb sei jedem Betroffenen geraten, bei derartigen Beschwerden schnellstmöglich einen Arzt aufzusuchen und sich von diesem untersuchen zu lassen. Auch wenn das Internet inzwischen zahlreiche Informationen bietet, sollte man bei gesundheitlichen Problemen grundsätzlich nicht auf eigene Recherchen sondern auf das fundierte Urteil eines Mediziners vertrauen.

Eine typische und weitverbreitete Erkrankung des Handgelenks ist das sogenannte Karpaltunnelsyndrom. Auslöser hierbei ist die Schädigung eines Nervs im sogenannten Karpaltunnel. Abhängig vom Grad der Erkrankung ist diese mit starken Schmerzen im Handgelenk verbunden, die durchaus in den Bereich des Unterarms ausstrahlen können. Manche Patienten leiden dabei unter derart heftigen Schmerzen, daß sie Hand und Unterarm nicht mehr wie gewohnt bewegen können und nur eine Ruhigstellung zu einer Schmerzlinderung führt.

Im Ergebnis einer ausführlichen ärztlichen Untersuchung kann entschieden werden, wie ein aufgetretenes Karpaltunnelsyndrom behandelt werden kann. Neben einer Operation, wie sie bei schweren Fällen von Karpaltunnelsyndrom unumgänglich ist, gibt es mehrere therapeutische Maßnahmen, die keinen operativen Eingriff erfordern.

Hierzu gehört unter anderem das Tragen einer Handgelenkbandage, die auch als Handgelenkstütze, Handgelenkstützbandage oder Handgelenksorthese bezeichnet wird. Desweiteren gibt es Arzneimittel, deren Einnahme die mit dem Karpaltunnelsyndrom verbundenen Schmerzen zumindest lindern. Häufig werden Patienten bei dieser Erkrankung auch Vitamin B-Präparaten verabreicht.

Handgelenkbandagen von Mueller, Shock Doctor, McDavid, Rehband, Otto Bock und Mikros

Handgelenkbandagen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen von mehreren Markenherstellern wie den vorstehend genannten Firmen Mueller, Shock Doctor, McDavid, Rehband, Otto Bock und Mikros. Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Modelle soll dabei den individuellen Bedürfnisse der Konsumenten und Patienten Rechnung getragen werden.

Dabei gibt es Modelle, die eine besonders starke Stützwirkung ausüben und damit das Handgelenk wirksam stabilisieren. Derartige Handgelenkbandagen empfehlen sich bei Instabilitäten des Handgelenks sowie zur Prävention von Verletzungen und zur Therapie. Für letzteres kann auch ein Handgelenkschutz getragen werden. Andere Ausführungen haben dagegen eine geringere stützende Wirkung, weshalb diese das Handgelenk weniger stark stabilisieren.

Unterscheiden lassen sich derartige Bandagen auch hinsichlich der zu ihrer Fertigung verwendeten Materialien. Zahlreiche Modelle bestehen aus Neopren, das den Vorzug hat, überaus dauerhaft, reißfest und verformbar zu sein. Allerdings sind derartige Artikel nicht atmungsaktiv, da Neopren luftdicht ist. Auch sind manche Menschen allergisch gegen Neopren, weshalb sich für derartige Allergiker keine Neoprenbandagen empfehlen.

Wenn eine geringere Stützwirkung notwendig ist und insbesondere wenn die Bandagen atmungsaktiv sein sollen, empfehlen sich gestrickte Handgelenkbandagen. Diese sind aus Materialien gefertigt, die das Handgelenk wärmen, gleichzeitig aber atmungsaktiv sind und so über viele Stunden getragen werden können. Für welche Ausführung einer Handgelenkbandage man sich entscheidet, hängt ganz von den individuellen Bedürfnissen ab, wenngleich man zweifellos dem Produkt eines Markenherstellers den Vorzug geben sollte.