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Eine Handgelenkbandage für Schutz und Stabilisierung des Handgelenks

Empfehlenswert beim Sport, in Beruf und Freizeit

Eine Handgelenkbandage empfiehlt sich sowohl zum Schutz als auch zur Stabilisierung des Handgelenks. Dies ist nicht nur bei einer bestehenden Vorbelastung von Nutzen, beispielsweise aufgrund einer zurückliegenden Verletzung, sondern ist auch zu präventiven Zwecken von Nutzen. Dabei wird eine Handgelenkbandage sowohl bei verschiedenen Sportarten, insbesondere bei schnellen Ballsportarten wie Handball und Basketball, als auch in Beruf und Freizeit von manchen Menschen getragen.

Die Hauptaufgabe einer derartigen Bandage ist die Stabilisierung des Handgelenks, wodurch die Wirkung eines Sturzes auf die Hand, wie er bei den genannten Sportarten durchaus vorkommen kann, abgemildert wird. Da die Hand aufgrund dieser stabilisierenden Wirkung der Bandage weniger leicht umknickt reduziert sich das Verletzungsrisiko. Allerdings ist dabei zu betonen, daß auch beim Tragen einer Handgelenkbandage angesichts der Schwere mancher Stürze und der dabei auftretenden Belastungen eine Verletzung nicht ausgeschlossen werden kann.

Eine Handgelenkbandage bei Verletzungen des Handgelenks und bei Handgelenkbruch

Eine Handgelenkbandage wird bei Verletzungen des Handgelenks getragen, um die Therapie zu unterstützen und den Heilungsprozeß zu beschleunigen. Das Auftreten einer Handgelenkverletzung wird durch die komplexe Konstruktion des Handgelenks begünstigt, da in diesem Gelenk mehrere Knochen zusammenwirken. Vom Unterarm her kommen Elle und Speiche, während von Richtung der Hand der Handwurzelknochen in das Handgelenk reicht.

Um einen hohen Bewegungsspielraum von Hand und Handgelenk sicherzustellen, befinden sich in diesem Bereich zahlreiche Sehnen und Bänder, die diesen stabilisieren, ohne zu stark den Spielraum für Bewegungen einzuschränken. Bei einem Sturz auf Hand und Handgelenk, ebenso wie bei einem starken Stoß auf diesen, wie er etwa beim Tennisspielen oder beim Fangen eines Balls auftreten kann, besteht die Gefahr einer Verletzung sowohl der Knochen und Knorpel, als auch der Sehnen und Bänder ebenso wie der Kapseln.

Rehband Handgelenkbandage

Die Folge können sowohl Zerrungen und Prellungen, als auch Anrisse und vollständige Risse von Sehnen und Bändern sein. Auch Schädigungen an den Kapseln können hieraus resultieren, ebenso wie Verletzungen an den Knochen bis hin zu Knochenbrüchen. Ausschlaggebend für die Schwere der Verletzung ist in erster Linie wie stark die Kraft war, die auf Hand und Handgelenk gewirkt hat. Wichtig sind desweiteren aber auch der Winkel und die Art von Stoß oder Sturz, der diesen Körperbereich in Mitleidenschaft gezogen hat.

Die am weitesten verbreitete Verletzung des Handgelenks im Gefolge eines Unfalls ist der sogenannte Handgelenkbruch. Bei diesem bricht infolge eines harten Stoßes oder aufgrund eines Sturzes die Speiche im Bereich oberhalb des Handgelenks. Eine derartige Verletzung erfordert eine sofortige ärztliche Behandlung, um nicht eine dauerhaufte Schädigung des Handgelenks zu risikieren.

Eine Handgelenkbandage bei Handgelenkschmerzen und Karpaltunnelsyndrom

Eine Handgelenkbandage kann auch bei Handgelenkschmerzen getragen werden und kann dabei zu einer Linderung der Schmerzen beitragen. Häufig sind Schmerzen und ähnliche Beschwerden im Handgelenk die Folge immer wiederkehrender Bewegungen oder Ergebnis einer übermäßigen Belastung. Dies kann Entzündungen hervorrufen, die an Intensität zunehmen, wenn das Handgelenk nicht geringeren Belastungen ausgesetzt wird.

Die genaue Natur und die Ursachen für das Auftreten von Handgelenkschmerzen kann aber nur ein Arzt durch eine Untersuchung von Hand und Handgelenk feststellen. Deshalb sei jedem Betroffenen geraten, bei derartigen Beschwerden schnellstmöglich einen Arzt aufzusuchen und sich von diesem untersuchen zu lassen. Auch wenn das Internet inzwischen zahlreiche Informationen bietet, sollte man bei gesundheitlichen Problemen grundsätzlich nicht auf eigene Recherchen sondern auf das fundierte Urteil eines Mediziners vertrauen.

Eine typische und weit verbreitete Erkrankung des Handgelenks ist das sogenannte Karpaltunnelsyndrom. Auslöser hierbei ist die Schädigung eines Nervs im sogenannten Karpaltunnel. Abhängig vom Grad der Erkrankung ist diese mit starken Schmerzen im Handgelenk verbunden, die durchaus in den Bereich des Unterarms ausstrahlen können. Manche Patienten leiden dabei unter derart heftigen Schmerzen, daß sie Hand und Unterarm nicht mehr wie gewohnt bewegen können und nur eine Ruhigstellung zu einer Schmerzlinderung führt.

Im Ergebnis einer ausführlichen ärztlichen Untersuchung kann entschieden werden, wie ein aufgetretenes Karpaltunnelsyndrom behandelt werden kann. Neben einer Operation, wie sie bei schweren Fällen von Karpaltunnelsyndrom unumgänglich ist, gibt es mehrere therapeutische Maßnahmen, die keinen operativen Eingriff erfordern.

Hierzu gehört unter anderem das Tragen einer Handgelenkbandage, die auch als Handgelenkstütze, Handgelenkstützbandage oder Handgelenksorthese bezeichnet wird. Desweiteren gibt es Arzneimittel, deren Einnahme das Karpaltunnelsyndrom therapieren oder zumindest die damit verbundenen Schmerzen lindern. Häufig werden Patienten bei dieser Erkrankung auch Vitamin B-Präparaten verabreicht.

Handgelenkbandagen von Mueller, McDavid, Rehband, Otto Bock, Kränzle und Mikros

Handgelenkbandagen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen von mehreren Markenherstellern wie den vorstehend genannten Firmen Mueller, McDavid, Rehband, Otto Bock, Kränzle und Mikros. Mit einer Vielzahl unterschiedlicher Modelle soll dabei den invidiuellen Bedürfnisse der Konsumenten und Patienten Rechnung getragen werden.

Dabei gibt es Modelle, die eine besonders starke Stützwirkung ausüben und damit das Handgelenk wirksam stabilisieren. Derartige Handgelenkbandagen empfehlen sich bei Instabilitäten des Handgelenks sowie zur Prävention von Verletzungen und zur Therapie. Andere Ausführungen haben dagegen eine geringere stützende Wirkung, weshalb diese das Handgelenk weniger stark stabilisieren.

Unterscheiden lassen sich derartige Bandagen auch hinsichlich der zu ihrer Fertigung verwendeten Materialien. Zahlreiche Modelle bestehen aus Neopren, das den Vorzug hat, überaus dauerhaft, reißfest und verformbar zu sein. Allerdings sind derartige Artikel nicht atmungsaktiv, da Neopren luftdicht ist. Auch sind manche Menschen allergisch gegen Neopren, weshalb sich für derartige Allergiker keine Neoprenbandagen empfehlen.

Wenn eine geringere Stützwirkung notwendig ist und insbesondere wenn die Bandagen atmungsaktiv sein sollen, empfehlen sich gestrickte Handgelenkbandagen. Diese sind aus Materialien gefertigt, die das Handgelenk wärmen, gleichzeitig aber atmungsaktiv sind und so über viele Stunden getragen werden können. Für welche Ausführung einer Handgelenkbandage man sich entscheidet, hängt ganz von den individuellen Bedürfnissen ab, wenngleich man zweifellos dem Produkt eines Markenherstellers den Vorzug geben sollte.